Hilfen aus einer Hand

„Hilfen aus einer Hand“ für Kinder und deren Familien

Das Projekt „Hilfen aus einer Hand“ der Interessengemeinschaft Frauen und Familie Prenzlau e.V. ist ein Angebot des Jugendhilfebereiches. Die Inanspruchnahme unserer Hilfe erfolgt über das Jugendamt mit einem Antrag zur „Hilfe zur Erziehung“ erfolgen (SGB VIII §§ 27 ff, 31, 32, 35, 35a und 41). Zielgruppe sind Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren, in der Familienpraxis stehen acht Plätze für Jungen und Mädchen zur Verfügung.

Gebündelte Hilfsangebote

Das Angebot bietet Lösungen bei vielfältigen Problemen in der Familie und bei Verhaltensauffälligkeiten oder auch bei diagnostizierten Störungsbildern der Kinder im schulischen und familiären Bereich. Die Kinder und Jugendlichen werden von Montag bis Freitag jeweils an den Nachmittagen betreut. Das Besondere an diesem Projekt ist die Bündelung der Hilfsangebote. Mit der gesamten Familie wird bei allen Problemlagen intensiv, gezielt und lösungsorientiert gearbeitet. Dieses ermöglicht unser multiprofessionelles Team aus Pädagogen und Psychologen.

  • sozialpädagogische intensive Einzelbetreuung
  • soziale Gruppenarbeit
  • schulische Förderung (Silentium)
  • pädagogische und psychologische Interventionsmodule
  • Förderung sozialer, musischer , kreativer und sportlicher Fähigkeiten

Schulische Förderung

Eine weitere Besonderheit der „Hilfen aus einer Hand“ ist die außerschulische Förderung durch das SILENTIUM, bei dem das Kind nach individuellem Bedarf gefördert wird und ein effektives Lernen ermöglicht wird. Zudem bieten wir den Kindern eine therapeutische Förderung in den sozialen, kreativen und sportlichen Bereichen an. Der Unterschied zu einer anderen Tagesgruppe unseres Vereins besteht darin, dass diese Hilfeform eine intensive Familienarbeit beinhaltet und es verschiedene Betreuungsphasen gibt. Deshalb gehen die Teammitglieder neben der Arbeit mit dem Kind auch direkt in die Familien und geben dort Unterstützung und Hilfe und stärken damit nachhaltig das „System Familie“.

Betreuung in vier Phasen

  1. Einstiegsphase – Die Probleme und Ressourcen der Familie werden ermittelt, das Kind lebt sich in der Tagesgruppe ein, intensive therapeutische Betreuung in der Einrichtung
  2. Hospitationsphase – Die Eltern werden zunehmend in die Arbeit mit eingebunden, es finden Hospitationen und Elterntrainings statt
  3. Ablösephase – Die Arbeit mit dem Kind und der Familie wird allmählich in die Häuslichkeit verlagert
  4. Nachbetreuung – Es erfolgt weiterhin eine stundenweise Familienberatung

Projekte „Hilfen aus einer Hand“

Fachtag „Voll auf Aggro? – SAM im Umgang mit aggressiven Verhalten in der Tagesgruppe“

Am Freitag, den 17. Mai 2019 fand auf dem „Landhof Arche“ des EJFs in Groß Pinnow der jährliche Fachtag der Tagesgruppen des Brandenburger Regionalverbandes statt.

Der Referent Dirk Schöwe hielt zum Thema „Voll auf Aggro? – SAM im Umgang mit aggressiven Verhalten in der Tagesgruppe“ einen Vortrag. Anhand vieler Beispiele und Veranschaulichungen vermittelte Herr Schöwe die Prinzipien, sowie die verschiedenen Handlungsstrategien und Modelle des Systematischen Aggressions-Managements. Mit seiner lockeren und lustigen Art gelang es ihm, das Interesse und die volle Aufmerksamkeit seiner Zuhörer für sich zu gewinnen.

Der Vortrag war in 3 Abschnitte unterteilt, wobei es jeweils eine Pause zwischen den einzelnen Parts gab.

Im ersten Teil des Referats erklärte Herr Schöwe anhand der Maslowschen Bedürfnispyramide und Beispielen aus dem schulischen und häuslichen Bereich, wie Aggressionen bei Kindern überhaupt entstehen.

Zur Mittagszeit konnten sich die Fachtagteilnehmer im Ritterkeller mit einem vielfältigen Büffet stärken.

Mithilfe der Aggressionsacht erklärte Herr Schöwe im nächsten Teil den Verlauf von Aggressionen und den Unterschied zwischen konstruktiven und destruktiven Aggressionen. Außerdem zeigte er, wie man Einfluss auf den Verlauf ausüben und sich vor aggressiven Angriffen effektiv schützen kann, wobei auch einige Zuhörer durch kleine Rollenspiele mit einbezogen worden sind.

Im letzten Teil seines Referats stellte Herr Schöwe den Gesprächskompass vor. Der Kompass soll zur richtigen Gesprächsführung in Konfliktsituationen verhelfen und somit zur Auflösung dieser führen.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde der Staffelstab, welcher den Austragungsort für den nächsten Fachtag symbolisieren soll, an die Tagesgruppe in Eberswalde übergeben.

Projekte der Kinder

Unser Umweltprojekt

Was verstehen die Kinder unter dem Begriff: Weltbevölkerung und Bevölkerungsexplosion?

Wie viel Plastikmüll verbraucht im Jahr ein Mensch?

Wie lange muss man warten bis Plastikstoff zerstört?

Was ist eine Mikroplastik? Wie viel Papier verbrauch ein Mensch und wie wird Papier produziert?

Wie können wir die Umwelt schützen?

Diese Fragen wurden den Kindern, der Gruppe „Hilfen aus einer Hand“, während des Umweltschutzprojektes gestellt.

Den ganzen Monat über konnten die Kinder Wissen sammeln, sich Fragen stellen und beantworten und vor allem reflektieren, was sie tun und was sie nicht tun, um die Umwelt zu schützen.

Höhepunkt des Projektes war die Teilnahme der Kinder an der Prenzlauer Müllsammelaktion, die am Freitag, den 29. März 2019, stattfand.

Darüber hinaus planen wir die Durchführung der Upcycling Workshops, die während der Osterferien stattfinden werden.

Unsere Einrichtung

Wo sind wir?

Haus 5 / Turmcarré

Hilfen aus einer Hand

Ansprechpartner: Frau Solveig Flieth

Stettiner Straße 5b

17291 Prenzlau

Telefon: 03984 – 83 49 146

Fax: 03984 – 83 49 148

Mail: haeh@igfrauen.de

Eine Einrichtung in Trägerschaft der IG Frauen und Familie Prenzlau e.V.